Deutsche Küche

Der rheinische Sauerbraten ist ein beliebtes Hausmannsgericht im Rheinland und auf vielen Speisekarten zu finden. Herkömmlich wurde er aus Pferdefleisch produziert, infolge der mangelnden Verfügbarkeit sowie geschmacklichen Änderungen wird momentan zumeist Rindfleisch verwendet. Traditionsbewusste Gastronomen machen ihn aber sogar heute bislang aus Pferdefleisch. Das Besondere am rheinischen Sauerbraten ist die lange Marinierzeit, wodurch die säuerliche Marinade richtig tief ins Fleisch einberufen kann. Die hierzu gereichte Soße aus dem Bratenfonds wird als Kontrast hierzu mit süßen Zutaten wie Lebkuchen beziehungsweise Rosinen ausgefeilt. Die populärste Beilage sind Kartoffelknödel, es werden aber auch Pasta beziehungsweise Salzkartoffeln hierzu gereicht., Die deutsche Küche ist außerordentlich vielseitig ebenso wie vermag mit viele Besonderheiten versorgen, für die Deutschland auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt sowie populär ist. Die Vielseitigkeit entspringt zum einen der geografischen Lage in der Mitte des Kontinents, wodurch ein wohlschmeckenderEinfluss von saemtlichen Standpunkten erfolgen konnte. Wiederum kann sie allerdings sogar auf die Geschichte Deutschlands zurückgeführt werden, schlussendlich war Deutschland seit langem ein merklich zerbrochenes Kleinstaatengebilde und ist heutzutage ein föderal organisierter Staat. Auf diese Weise konnten sich viele regionale Bräuche sowohl sogar eine vielseitige regionale Kochkunst herausbilden, die man in Deutschland bis heute finden kann sowie die nahezu einzigartig ist in Europa., Während die traditionelle deutsche Kochkunst sich über die Jahrhunderte immer wieder veränderte und vor allem über die Nutzbarkeit von Gewürzen sogar verfeinerte, gab es die größten Veränderungen im 20. Jahrhundert. Nach dem 2. Weltkrieg, im Verlauf dessen die Nationalsozialisten versuchten, eine arisch-deutsche Küche zu formen sowohl wie erwartet aufgrund der vielen Entbehrungen während der Kriegsjahre, waren die Menschen in den Fünfzigern hungrig auf Neues ebenso wie brachten viele appetitliche Einwirkungen aus den Urlaubsländern wie Italien, Spanien und Griechenland mit. Via Gastarbeiter, die Restaurants eröffneten, gelangten die Speisen auch extern der Urlaubszeit auf deutsche Teller sowohl wurden immer bekannter. Inzwischen sind vor allem tropische Zutaten wie auch leichte Gerichte, sogar aus Fernost, äußerst angesehen. Zumal der Markt den Bedarf erkannt hat, sind zahlreiche Gerichte nicht nur in Spezialitätenrestaurants zu haben, sondern sogar aus reibungslos aus der Tiefkühltruhe für den Hausgebrauch., In Berlin ebenso wie im gesamten Mittel- und Ostdeutschland ist der Kassler ein beliebtes Essen. Er kann aus unterschiedlichen Fleischstücken aus dem Schwein, entweder Nacken, Rücken oder Keule, hergestellt werden, wird hinterher geräuchert wie auch leicht gepökelt. Dabei kürzt sich die spätere Garzeit stark. Kassler kann warm oder kühl verzehrt werden, am beliebtesten ist die Version mit Sauerkraut beziehungsweise Kartoffeln, in Berlin hat Kassler mit Erbsenpüree eine lange Tradition. In diesem Fall soll die Zubereitungsart des Kasslers auch erfunden worden sein. Das Kassler Fleisch kann sogar als nahrhafte Einlage für Eintöpfe beziehungsweise Suppen fungieren. Dieser Tage ist der Kassler in seinen unterschiedlichen Zubereitungsarten in recht Deutschland sowohl auch in Österreich namhaft., Die deutsche Küche gibt es genau genommen nicht, sie setzt sich viel mehr aus regionalen Spezialitäten zusammen, die nicht ausgerechnet von allen Deutschen gekannt wie auch auch angesehen wird. Indem im Norden z. B. viel Kohl gegessen wird, lässt man sich in Süddeutschland lieber das weltbekannte Sauerkohl schmecken. Auch Klöße findet man im Norden eher selten, gleichwohl sie in Süd-, Ost- ebenso wie Mitteldeutschland in vielerlei Varianten weit gängig sind. Indem sich in Ostdeutschland, natürlicherweise auch bedingt durch die DDR-Zeit, zahlreiche Einflüsse aus slawischen Staaten wie Polen und Russland niederschlagen sowie Gerichte wie Soljanka recht alltäglich sind, gelangen im Süden mehr Einflüsse aus Österreich und der Schweiz. Käsespätzle wäre ein Vorzeigebeispiel für ein überregionales Gericht aus Süddeutschland. Die Kochkunst in Westdeutschland, vor allem dem Rheinland und dem Saarland ist sowohl über die Nahe Umgebung zu Frankreich als sogar die dortigen Weinanbaugebiete beeinflusst., Königsberger Klopse sind ein traditionelles ostdeutsches Essen, das sogar überregional sehr bekannt ist. Es besteht aus hellen Klößchen ebenso wie einer weißen Soße, als Beilagen werden meist Kartoffeln,aber auch eingelegte Rote Beete gereicht. Die Klößchen selber werden aus Hackfleisch, entweder vom Kalb oder gemischt von Rind und Schwein, gehacktem Salzhering beziehungsweise Sardellen, angeschwitzten Zwiebeln, Weißbrot und Gewürzen zubereitet. Als Bindemittel werden Eier verwendet. Später werden aus der Masse eher kleine Klößchen geformt, die in einem Sud aus Salzwasser, Weißwein, Zwiebeln, Pfefferkörnern, Piment sowie Lorbeer gegart werden. Der Sud ist die Grundlage für die weiße Soße, die hinterher mit einer Mehlschwitze ebenso wie Ei angedickt sowohl mittels Sahne ausgefeilt wird. Zitrone wie auch Kapern sorgen für den typischen Geschmack., Spätzle sind im süddeutschen Raum eine berühmte Beilage, es gibt sie in Form von Linsen mit Spätzle oder Käsespätzle aber sehr wohl sogar als vollwertiges Hauptgericht. Spätzle sind Eiernudeln und haben vor allem in Schwaben sowie Österreich eine lange Gepflogenheit. Dort rümpft man sogar die Nase über industriell hergestellte Spätzle, die mit dem Original schwerlich schritt halten können. In Baden-Württemberg wird zumeist die längere Variante hergestellt, die durch mehr Eier sogar eine gelblichere Farbe wie die Knöpfle haben, die man eher im Allgäu wie auch in Österreich wiederfindet. Spätzle werden entweder unmittelbar vom Brett in kochendes Wasser geschabt,über eine Spätzlepresse gedrückt beziehungsweise via einen sogenannten Spätzlehobel gerieben. Die Form ist eher irregulär, woran man die Handfertigung trefflich erkennen kann. Die beliebten Käsespätzle werden direkt nach dem Kochen mit gedünsteten Zwiebeln und herzhaftem Reibekäse, z. B. Schweizer Käse beziehungsweise Hartkäse in einer Form geschichtet., In der Mitte Deutschlands unterscheidet sich die Küche innerhalb der Regionen z. T. stark. Während im Westen, bspw. im Rheinland und der Pfalz, mehr ein französischer Effekt festzustellen ist und gerne mit feinen Soßen ebenso wie Wein gearbeitet wird, ist der Osten, in erster Linie im Fachgebiet der ehemaligen DDR, durch osteuropäische Einflüsse, deftige Gerichte sowie Bier geprägt. Sehr innovativ sind sogar die multikulturellen Berliner, in diesem Fall entstanden Toast Hawaii, Currywurst ebenso wie Dönerkebab. Die mitteldeutsche Küche ist überaus facettenreich, wie überall in Deutschland sind auch hier üblicherweise deftige Fleischgerichte sowohl örtliche Gemüsesorten wie Rüben, Kohl und Kraut Element der kulinarischen Tradition., Die deutsche Kochkunst ist nach vielen exotischen wie auch ausländischen Trends erneut sehr gemocht in Deutschland. Eine Rückbesinnung auf alte Traditionen und Rezepte, die aber mit Vergnügen auch aufgepeppt werden können, ist eine spannende Mischung wie auch so werden Braten, Grünkohl ebenso wie Co. nicht ausschließlich zu Hause wieder zunehmend gekocht, stattdessen stehen sogar in zahlreichen Gaststätten erneut in gleichen Abständen auf der Speisekarte. Ganz gleich, ob in der Gaststube oder mit dem ebenfalls klassischen deutschen Bier im Biergarten. Altbewährtes muss nicht fad sein, ganz im Gegenteil!, Die norddeutsche Kochkunst ist in erster Linie durch Fisch sowie Meeresfrüchte geprägt. Weiterhin landeinwärts wird mit Freude Süßwasserfisch, aber auch eine Menge Fleischgerichte. Fisch ebenso wie Fleisch werden aus Gründen der Festigkeit oftmals geräuchert. Da es kaum Weizenanbaugebiete in Norddeutschland gibt, sind Buchweizen, Roggen sowie Dinkel häufig das Getreide der Wahl für Brot und Backwaren. In Hamburg ist vor allem das typische Franzbrötchen gemocht. Die häufigsten Beilagen sind Kartoffeln beziehungsweise Kohl, vor allem in der Region um Bremen haben Grünkohlgerichte eine lange Gepflogenheit. Indem im Rest von Deutschland viele Bratengerichte zu finden sind, werden im Norden insbesondere gerne Eintöpfe zubereitet. Auch Spargel wird jahreszeitlich mit Vergnügen gegessen. Als Nachspeise ist vor allem die Rote Grütze mit Milch namhaft. Die Hansestadt Lübeck ist überregional für ihren Marzipan bekannt.